Unser Projekt

UNSERE MISSION

Die Football Helps macht sich die integrative

und motivierende Kraft des Fussball zu nutzen,

um Kindern und Jugendlichen auf spielerische Weise wichtige Werte zu vermitteln.

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Was wir tun

Die Football Helps macht sich die integrative und motivierende Kraft des Fußballs zu nutzen, um Kindern und Jugendlichen auf spielerische Weise wichtige Werte zu vermitteln. Durch die Begegnung auf und abseits des Spielfelds kann Vertrauen zwischen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlicher ethnischer Selbstidentifikation aufgebaut und Vorurteile abgebaut werden.

Unser Konzept

Unser Konzept basiert auf einem Punktesystem, welches auf folgenden Bereichen aufbaut …

Fußballtuniere

“Football Helps” bietet kostenlose fünf-monatige Fußballtuniere für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren an, wobei die Altersgrenzen als Orientierung zu verstehen sind und nicht als Auswahlkriterium. Lokale Mannschaften, aber auch einzelne SpielerInnen, können sich für die Turniere anmelden. 15 bis 17 Jährige können in einer Football Helps Auswahlmannschaft in der Jugendliga mitspielen. Der Andrang ist enorm groß. Im Moment nehmen regelmäßig 16 Mannschaften in Bujumbura und 12 in Kabezi (ca. 650 Kinder und Jugendliche) an den Turnieren teil.

Gemeinnützigkeit und Bildung führen zum Sieg

Alle Aktivitäten an denen Kinder und Jugendlichen teilnehmen sind in ein Punktesystem integriert. Die TeilnehmerInnen bekommen Punkte für die Fußballspiele, aber auch für die Teilnahme an gemeinnützigen Aktivitäten sowie Bildungsangeboten. Der Turniersieger ergibt sich daher nicht nur aus der Leistung im Sport, sondern auch aus dem sozialen Engagement heraus.

Kooperationen mit lokalen Partner-Organisationen

Durch Kooperationen mit lokalen Partnerorganisationen werden die gemeinnützigen Aktivitäten sinnvoll koordiniert und haben eine langfristige und nachhaltige Wirkung.

Gleichzeitig sensibilisieren diese Aktivitäten die breite Öffentlichkeit für Bereiche, wie Umweltschutz, Hygiene, Kinderrechte und Vieles mehr.

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Kinder und Jugendliche
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Turniere pro Jahr
0
Monatige Fußballturniere
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Mannschaften
+ 0
Erreichte Kinder
$ 0
Durchschnittseinkommen/Jahr
0
Durchschnittsalter in Burundi
0
cent/Tag

UNSERE ARBEIT FÖRDERT DADURCH …

Akzeptanz und Toleranz

Fairness

Freundschaft

Frieden und Gewaltlosigkeit

Hilfsbereitschaft

Konfliktfähigkeit

Gender Gleichstellung

Selbstbestimmung

ZIELGEBIET BURUNDI

DIE AUSGANGSLAGE

Geschichtlicher Hintergrund

Burundi ist geprägt von einem jahrzehntelang andauernden ethnopolitischen Konflikt zwischen Hutu und Tutsi, welcher in den 1990er Jahren in einen Bürgerkrieg mündete. Es lässt sich historisch nicht mit Sicherheit feststellen, ob die Trennung innerhalb der Bevölkerung auf funktioneller Basis (Oberschicht und Arbeiterklasse) oder ethnischer Basis (Volksgruppen) entstand. Tatsache ist, dass die komplexe koloniale Vergangenheit enorme Ungleichheiten produziert hat. Die ethnische Selbstidentifikation ist innerhalb der Bevölkerung stark verbreitet. Menschen identifizieren sich nicht als BurunderInnen, sondern nach wie vor als Hutu und Tutsi bzw. Twa. Ebenso werden politische Positionierungen und historische Ereignisse vor dem Hintergrund ethnischer Zugehörigkeiten bewertet, was sowohl in der Vergangenheit aber auch aktuell immer wieder zu Konflikten führt.

Unser Projekt

Geografische Lage

Die Republik Burundi liegt zwischen Ost- und Zentralafrika im Bereich der Großen Seen (Tanganjika-See) und gehört mit ihren 27.834 km² (davon 1.867 km² Wasser) zu den kleinsten Ländern Afrikas. Im Vergleich zu Österreich ist Burundi etwas kleiner als Nieder- und Oberösterreich zusammen. Gegen Westen grenzt Burundi an die Demokratische Republik Kongo, im Norden an Ruanda und im Süd-Osten an Tansania. Gitega ist die Hauptstadt und zählt rund eine Million Menschen, landesweit hat Burundi über elf Millionen EinwohnerInnen.

Bevölkerung

  • Die Bevölkerung ist ethnisch unterteilt in Hutu (ca. 85%), Tutsi (ca. 15%) und Twa (2%).
  • Die Amtssprachen sind Kirundi und Französisch.
  • Das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt bei 17,3 Jahren.
  • 45,3% der Bevölkerung sind unter 14 Jahren.
  • 81% der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze.
  • Das Bevölkerungswachstum von über 3% übersteigt das Wirtschaftswachstum deutlich.
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Fakten und Zahlen

Burundi war 2017 laut Weltbank mit einem BIP per Capital von $ 280 eines der ärmsten Länder der Welt.

Der UN Human Development Report 2018 bestätigt dies und listet Burundi in der Kategorie der “Low Human Development” Länder an 185. Stelle von 189 Ländern.

Auch der Ausschuss für Entwicklungshilfe (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zählt Burundi derzeit zu den “Least Developed Countries”.

Kinder und Jugendliche in Burundi

Die Einhaltung der internationalen Kinderrechte sind nicht gewährleistet, da in der Gesellschaft das Bewusstsein dafür noch nicht ausreichend vorhanden ist. Obwohl an öffentlichen Schulen die körperliche Züchtigung von der Regierung bereits verboten wurde, ist die Prügelstrafe in der Familie noch weit verbreitet. Aufgrund der hohen Geburtenrate haben viele Kinder keinen Zugang zu Bildung und müssen in jungen Jahren bereits zum Familieneinkommen beitragen. Gemessen an der Gesamtbevölkerung arbeiten 31,6% der Kinder zwischen 5 und 17 Jahren. Die klassische Rollenverteilung, dass die Jungen Arbeit suchen, während die Mädchen beim Haushalt und der Kindererziehung mittragen, ist burundische Realität.

Kinder und Jugendliche in Burundi stellen eine besonders gefährdete Zielgruppe dar. Sie sind am meisten verwundbar und besonders schutzbedürftig. Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung eine sichere Umgebung, in der ihre kindlichen Bedürfnisse – regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus, Nahrung und Trinken, Körperpflege, Gesundheitsfürsorge, Sicherheit, soziale Gemeinschaft, Wertschätzung, Bewegung, Lernimpulse, Bildung – befriedigt werde. Dabei steht das aktive Spiel als wesentliche Lernmethode und Haupttätigkeit des Kindes im Vordergrund. Durch Körpererfahrungen stärken Kinder ihren Selbstwert und lernen ihre Grenzen kennen, ihre Gefühle auszudrücken, aber auch den sozialen Umgang mit anderen Menschen.

Was Kinder zum Aufwachsen benötigen

"Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten,

die viele kleine Dinge tun,

können das Gesicht dieser Welt verändern."

Afrikanisches Sprichwort

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